| 12. Dezember 2005 | ||
| Der Tag dazwischen | ||
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Das war heut irgendwie ein komischer Tag. Gar kein schlechter, sondern nur ein komischer. Ist mir ein bissl vorgekommen als würd er wie ein Film an mir vorbeilaufen und ich sitz da in Trance und schau zu... Weil mit meinen Gedanken bin ich schon am Kilimanjaro. Die letzten 100 Höhenmeter auf den Meru gestern waren ganz schön heftig. Der Kili ist noch einmal mehr als 1.200 m höher. Und noch viel kälter. Und schlafen im Zelt, nicht in der warmen Hütte. Wie soll ich denn das schaffen...
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| Mit dem Bus sind
wir dann wieder nach Arusha gebracht worden. Bevor wir zum Hotel
gefahren sind, haben wir aber noch bei einem Supermarkt angehalten, um
Einzukaufen. Morgen früh werden wir schon zum Kilimanjaro aufbrechen,
und bei jedem gibts irgendwas (oder eben nicht), was noch fehlt. Wasser
zum Beispiel. Und Frühstück für den Gipfeltag. Leo hat eine Haube
gebraucht. Maria Filme für ihren Fotoapparat (die altmodische Variante
- ihr wisst schon, ohne Display...). Fanni und Karl haben sich mit Müsliriegeln
eingedeckt - auch hauptsächlich für den Gipfeltag.
Der Supermarkt heißt übrigens Shoprite und ist sozusagen weniger ein Hofer sondern mehr ein Meindl am Graben. Für die Weißen und für Touristen. Und für die richtig reichen Schwarzen. Sehr westlich. Dort ist fast alles erhältlich, was man auch in einem durchschnittlichen englischen Supermarkt erwarten würde. Am frühen Nachmittag sind wir dann im Hotel angekommen. Was soll ich Euch sagen - die Dusche hat schon was können. Und Haare waschen. Und frisches Leiberl anziehen. Ist das schön! Gegen 16.00 Uhr bin ich gemeinsam mit Leo, Herbert und Maria mit dem Taxi (knappe 2 Euro pro Fahrt) zum sogenannten "Craft Market" in Arusha gefahren. Wir haben eigentlich eher einen allgemeinen Markt für jedermann erwartet. Vorgefunden haben wir dann aber eine reine Touristenangelegenheit. Ein Standler neben dem anderen, jeder einzelne verkauft Souveniers. Eigentlich auch so ziemlich jeder das gleiche. Alle sehr aufdringlich. Ein bisschen was hat jeder von uns gekauft, Leo ein bisschen mehr. Und auch mit einigen Einheimischen bin ich wieder ein bisschen ins Plaudern gekommen. Denn die sind auch hier größtenteils sehr, sehr nett. Auch wenn man nix kauft. Und das hat mich dann doch wieder (positiv) überrascht. In den paar Minuten, die ich danach noch Zeit hatte, hab ich ein paar "Lebe-noch"-E-Mails in die Heimat und eine Postkarte an meine Omi geschickt (weil sie hat noch kein E-Mail). |
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| Rechts:
Abendessen unterm Sternenhimmel im Indischen Restaurant im Hotel Impala
in Arusha. Von links nach rechts: Herbert, Robert, Fanni, Karl, Leo und
mit dem Rücken zur Kamera Maria.
Am Abend sind wir nach einer kurzen Kili-Vorbesprechung (in der Hotellobby) indisch essen gegangen. Es hat mir nicht ganz so gut geschmeckt, wie das äthiopische. Aber es verdient eindeutig ebenfalls höchstes Lob. |
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Morgen um 7.30 ist Abfahrt zum Kili. Und ich muss noch packen! Bis bald und gute Nacht, Eure Isabelle
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