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14. Dezember 2005
Shira - weiter gehts
 

Halli - Hallo!

Gestern war alles Machame. Dorf Machame, Machame Gate, Machame Route, Machame Hut. Heute eher alles mehr Shira. Doch eines nach dem anderen.

Die Nacht war ziemlich frisch. Es war zum Aushalten, aber ich bin beunruhigt, weil ich nicht sicher bin, ob ich noch niedrigere Temperaturen (die mit Sicherheit kommen) auch noch so wegstecke. Und ein bissl ein steifes Gnack hab ich auch gehabt nach meiner ersten Zeltnacht seit einigen Jahren.

Nach dem tollen Frühstück (mit Omlett und allem drum und dran!!!) hat uns Robert zuerst mal unsere 18(!)-köpfige Mannschaft vorgestellt. 

Links: Robert beim Vorstellen unseres Teams. Alle 18 sind nicht dabei, einige waren beim Zelt-abbauen, oder im Kochzelt beschäftigt. Ich muss zugeben, dass ich mir nicht alle Namen merken konnte. 

Hinter Robert z.B. (weißes Hemd) steht Mike, ein Träger. Ziemlich genau in der Mitte (türkises Poloshirt, Glatze) steht Radek, auch ein Träger. Und neben Radek stehen Baltasar und Nelson (mit dem gelben Häferl in der Hand). Die beiden kennen wir besser, denn abgesehen davon, dass sie ebenfalls Träger sind (Nelson trägt immer meinen Rucksack), sind sie auch unsere "Kellner"!

Danach, ca. um  8.00 Uhr sind wir vom Campingplatz bei der Machame Hut auf 3.000 m losmarschiert. Wir sind weiter entlang der Machame Route gegangen, den gleichen Weg wie gestern nachmittag bei der Schlafüberhöhung.
 

Die Machame Route, aufgenommen gegen 9.00 Uhr

Wie jeden Tag sind gegen 10.00 Uhr schon die

 ersten harmlosen Wölkchen aufgezogen.

Die Sicht auf Meru war nach wie vor grandios.

 

Die Sache mit dem Wetter scheint praktisch jeden Tag das selbe zu sein. In der Früh ist es schön und klar, im Laufe des Vormittags zieht es zu. Das gleiche Spiel wie am Meru. Bei der Pause so um 11.00 Uhr war es schon wieder bewölkt und nebelig.

Leo beim Pausensnack Nach der Pause gings gegen 11.15 Uhr weiter
 

Nach ca. 4 Stunden Gehzeit sind wir bei unserem heutigen Ziel, dem Campingplatz am Shira Plateau angelangt. Name keine Überraschung: Shira Hut.

 

Die Schlafüberhöhung am Nachmittag war ein bissl öd. Weil so nebelig, dass man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Robert ist mit uns gegangen (allein hätten wir uns nach ca. 5,3 Sekunden im Nebel verirrt), es war heute wirklich nur eine unspektakuläre Pflichtübung.

Rechts: Ich denke, dieses Bild spricht Bände. Die 30 Schlafüberhöhungs-Minuten wollten heute so gar nicht vergehen... Leo, DANKE für dieses einfach geniale Foto!

 

Nach ein bisschen Körperpflege (in Form von Abwischen mit einem Babyfeuttuch) und Kleiderwechsel bin ich gegen 18.00 Uhr zum Abendessen gegangen. Wieder mal ganz toll. Und am Abend hat mich unserer toller Koch Jackson noch kosten lassen, was die Afrikaner so essen: es nennt sich Ugali und scheint aus Mais gemacht zu werden (ev. ist auch Hafer dabei, bin mir nicht ganz sicher). Man isst es mit den Fingern und - was soll ich sagen - es schmeckt super!

Schweinekalt und windig ist es hier. Ich hoffe, ich werde nicht allzu viel frieren diese Nacht. Und wie jeden Tag schicke ich Euch viele liebe Grüße! 

Isabelle

 

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