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9. Dezember 2005
Arusha National Park, Miriakamba Hut
 
Gruss vom Berg!

Nach excellentem Frühstück im Hotel Impala sind wir heute früh um 7.30 mit dem Bus zum Eingang des Arusha National Parks gebracht worden. Dort befindet sich der 4.650 m hohe Mt. Meru, den wir während der nächsten 4 Tage besteigen wollen. 

Rechts: da hat er rübergelächelt zu unserem Hotel, der Mt. Meru, beschienen von der aufgehenden Sonne, gegen 6.30 Uhr

 

Der Gipfelsieg ist in diesem Fall aber nur sekundär, denn Hauptziel dieser Tour ist eigentlich die Höhenakklimatisation unserer Körper. Und eben jene ist notwendig, um das Risiko einer Höhenkrankheit bei der für nächste Woche geplanten Besteigung des Kilimanjaro zu minimieren. 

 

Rechts: schon jetzt eines meiner Tanzania-Lieblingsfotos: der Mt. Meru hinter einem sog. "Sausage Tree" beim Momella Gate

Beim Eingang zum Nationalpark, dem sog. Momella Gate, durften wir als Erstes unsere 10-köpfige Mannschaft kennenlernen. 

Diese besteht aus 7 Trägern (für jeden von uns einer), einem Koch, einem Parkranger (mit Gewehr zum Schutz vor Büffeln und ähnlich gefährlichem Getier) und einem Guide (der 54-jährige Sared, ein beeindruckender Mann!).

 

Nach Erledigung der vielen Formalitäten (Robert sagt, die Bürokratie haben die Engländer hier eingeführt und die Afrikaner haben sie "verfeinert") sind wir am späteren Vormittag losmarschiert. Wir sind sehr, sehr langsam gegangen, die insgesamt 4 Stunden Wegzeit konnte ich mir mit Plaudereien mit meinen Mitreisenden und mit unserem Ranger Peter vertreiben.

 

Anfangs gingen wir über offenes Grasland, vorbei an Zebras, Giraffen ... ... und Büffeln ...

... dann gings endlich hinauf. Toller Blick zurück zum

Momella Gate nach einem kurzen und harmlosen

 Regenschauer ...

... und ein ebenso toller Blick auf unser Ziel,

den wolkenverhangenen Mt. Meru.

 

Nur 700 Höhenmeter haben wir in der langen Zeit zurückgelegt, von 1.800 m auf 2.500 m. Aber das ist halt angeblich das A und O der Höhenakklimatisation: pole, pole (swaheli für "langsam, langsam").
 

Nachdem wir in der Hütte namens "Miriakamba Hut" angekommen sind, haben wir uns im 24-Betten zählenden Schlafsaal ein paar Bettchen reserviert und danach das von unserem Koch gezauberte Abendessen genossen. 

Rechts: die Miriakamba Hut ist toll ausgestattet: sogar Licht gibts dank Solaranlage!

 

Auch Österreicher haben wir jede Menge getroffen! So haben wir den restlichen Abend mit Plaudern verbracht und sind relativ früh (gegen 21.30 Uhr) schlafen gegangen.

Gute Nacht!

Isabelle 

  

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