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MIT DEN BERGSPECHTEN ZUM KILIMANJARO

  

Foto: Sicht vom Mt. Meru auf den Kilimanjaro bei Sonnenaufgang

   

Du erwartest Schmutz, Kriminalität, Durchfall und Mosquitos. Doch was du antriffst, sind reinliche, verantwortungsbewußte und freundliche Menschen, Idylle, Ruhe und ein unvergeßliches Naturerlebnis.

Du buchst nur eine Bergtour, doch wenn du willst, lernst du ein ganzes Land und sein Volk kennen. Und lieben. Etwas abseits von den größeren Touristenströmen, geprägt von gegenseitiger Neugierde, Vorsicht und Respekt. 

 

 

WIE ES DAZU KAM

Im November 2005 habe ich durch Zufall in einer Zeitschrift von dieser Reise gelesen. Von diesem Moment an hat mich die Idee, mit den BergSpechten zum Kilimanjaro zu reisen, nicht mehr losgelassen. Ein zufällig vom Veranstalter eingeschobener Zusatztermin und Flexibilität und Entgegenkommen meines Arbeitgebers haben es dann ganz kurzfristig möglich gemacht. Nicht einmal zwei Wochen vor Abflug habe ich gebucht, geklappt hat trotzdem alles wie am Schnürchen.

 

DIE REISE

Wie schon bei meinem Neuseeland-Bericht habe ich wieder ein kleines Tagebuch mit Fotos und Berichten geschrieben. Wenn Ihr auf den 7. Dezember 2005 klickt, kommt ihr gleich direkt zum Tag meiner Anreise nach Afrika. Von dort aus könnt ihr euch sozusagen "durchklicken", und die 16 Tage dieser beeindruckenden Reise mit mir gemeinsam erleben.

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DIE TEILNEHMER

Ich hatte das große Glück in einer kleinen Gruppe von nur 6 Personen + Bergführer zu landen. Sie alle waren noch dazu charakterlich voll auf meiner Wellenlänge. Gegenseitiges Verständnis, Sympathie und Unterstützung sind über die gesamten 16 Tage stetig gewachsen. Und das gemeinsame Ziel hat uns zusammengeschweißt. Ich habe 6 sehr wertvolle Menschen kennen gelernt.

Nach unserer gemeinsamen Zeit habe ich sie nach ihrer Meinung und ihren Eindrücken von der Reise befragt. Hier könnt Ihr nachlesen, was sie mir erzählt haben:

 

Franziska und Karl

Siebmayr

Maria Leidenfrost

und

Herbert Atzmüller

Leopold Gfellner
 

DIE KOSTEN

Der einzige unangenehme Teil dieser Geschichte sozusagen. Natürlich spricht man nicht so gerne darüber, dennoch ist es eine der Fragen, die mir zu dieser Reise am Häufigsten gestellt wurden. Darum hier meine Ausgaben (gerundet auf ganze Euro), inklusive "Nebengeräusche":

 

Pauschalpreis inkl. Flug und Versicherung € 2.890,--
Flughafentaxen € 128,--
Malaria-Phrophylaxe "Malarone" (2 Packungen) € 127,--
Impfungen Typhus (€ 32,70) und Meningitis (€ 27,90) € 61,--
Insektenschutzmittel "No Bite" (2 x Haut, 1 x Kleidung)

€ 29,--

Reiseapotheke inkl. Sonnenschutz

€ 94,--

Visum für Kenya (US $ 40,--) und Tanzania (US $ 50,--)

€ 78,--

Trinkgelder am Mt. Meru US $ 35,--

€ 30,--

Trinkgelder am Kilimanjaro US $ 110,--

€ 95,--

Ausgaben für Lebensmittel, Getränke und Souvenirs

€ 130,--

GESAMTAUSGABEN

€ 3.662,--

 
Folgendes sei zu diesen Ausgaben noch zu sagen: 

Der Pauschalpreis des Veranstalters beträgt in der Zwischenzeit leider schon € 3.390,--. Dies nicht, weil die BergSpechte nicht genug kriegen können, sondern hauptsächlich weil die Nationalparkgebühren in Tanzania ab 1.1.06 stark erhöht wurden (z.B. im Kilimanjaro National Park von US $ 35,-- auf US $ 70,-- pro Person und Tag!).

Mit den Impfkosten hatte ich im Vergleich zu manchen anderen wohl auch einen kleinen Vorteil: denn empfohlen sind bei weitem mehr Impfungen als Typhus und Meningitis. Glücklicherweise hatte ich die alle schon.

Die Reiseapotheke beinhaltet Medikamente für Höhenkrankheit, Verkühlungen und Verletzungen (Verbände und Wundsalben) und außerdem ein Breitbandantibiotikum. Außerdem habe ich sie mit Sonnenschutz (sehr wichtig!!!) und Ohropax bestückt. Selbst habe ich keine Medikamente benötigt, bei anderen Reisenden konnte jedoch ich immer wieder beobachten, dass sie dennoch häufig gebraucht werden und unbedingt mitgeführt werden sollten!

Die Aufstellung enthält keine Kosten für Ausrüstung, dies hat 2 Gründe: Höherpreisige bzw. seltener benötigte Ausrüstungsgegenstände wie Schlafsäcke, Grödel, Stöcke, Liegematten, usw. verborgen die BergSpechte (KOSTENFREI !!!). Kleinigkeiten, die ich mir neu angeschafft habe (z.B. neue Hose, neue Handschuhe, neue Stirnlampe), werde ich noch oft wieder verwenden. Eine Einberechnung in die Kili-Reise schien mir darum nicht aussagekräftig.

Die Ausgaben für Lebensmittel, Getränke und Souvenirs beinhalten sämtliche restlichen Ausgaben, die ich während dieser 16 Tage getätigt habe. Das heißt

  • die nicht im Pauschalpreis inkludierten Mahlzeiten (5 Abendessen: 1 x am Anreisetag, 1 x Äthiopisch, 1 x Indisch, 1 x Local, 1 x am Abreisetag)
  • Trinkgelder für Busfahrer, Reiseleiter und in den Hotels
  • Ausgaben für Internet bzw. Ansichtskarten und Briefmarken
  • Ausgaben für die Wäscherei im Hotel (habe z.B. Lieblingshose und -jacke nach beiden Touren reinigen lassen)
  • ein paar kleine Souvenirs (Tee, Kaffee, Nüsse, Schokolade, ca. 1 Liter Likör, 1 Halskette, 1 Armband, 1 Broschüre, 2 T-Shirts)
  • 2 Einkäufe im Supermarkt (hauptsächlich Wasser und Snacks wie z.b. Müsliriegel)

Damit will ich sagen: besonders sparen musste ich nicht, um mit diesen € 130,-- gut durchzukommen!

 

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