Ich freue mich, Euch erzählen zu können,
dass es uns einfach hervorragend geht. Das Wetter ist perfekt und alles
funktioniert. Unser Backpackers (für alle die das nicht kennen: so eine
Art Jugendherberge mit Mehrbettzimmern, relativ günstig und sehr
beliebt in Australien und Neuseeland) ist hervorragend, wir haben zu
viert ein Zimmer mit Bad bekommen und es ist alles sehr sauber und
familiär.
Nach einem gemütlichen Frühstück
sind wir zum Aussichtsturm von Wanganui marschiert. Er befindet sich auf
einem Hügel namens "Durie Hill", den man sowohl per pedes,
als auch mit dem Aufzug erklimmen kann. Ist man einmal am Hügel, führt
eine Treppe den Turm hinauf.
Ich habe ein paar
nette Fotos von der Aussicht vom Turm gemacht. Wir hatten eine ganz gute
Fernsicht und konnten bis zum Mt. Ruapehu sehen (ca. 100 km), und in die
andere Richtung hatten wir einen guten Ausblick auf die Mündung des
Wanganui Rivers ins Meer. Aber das fotografieren war gar nicht so
einfach, weil die Aussichtsplattform oben am Turm vergittert war. Und
als ich dann am Abend meine Fotos durchgesehen habe, hab ich
festgestellt, dass die besten Fotos eigentlich die von den anderen
Leuten geworden sind, die gerade versuchen, durch das Gitter zu
fotografieren.
Oben links:
Bernhard, ders mit seinem frisch operierten Knie doppelt so schwer hatte,
eine fotografier-taugliche Position zu erklimmen.
Links: Andreas
aus Niederösterreich (Nähe Krems). Wir haben ihn gestern Abend in
unserem Backpackers kennen gelernt und heute zufällig am Turm getroffen.
Oben rechts:
Christian und Andreas
Unten rechts: Christian, Wini und
Bernhard nach dem "Turmabstieg"
Aus Rücksicht auf Bernhards vom
Turmabstieg schon schmerzendes Knie (und natürlich auch aus Neugierde)
haben wir für den Weg hinunter vom Durie Hill den Aufzug genommen, zum
humanen Preis von einem Neuseeland-Dollar (ca. 0,60 €) pro Person.
Der Lift wurde am
2. August 1919 eröffnet. Der Liftschacht ist 65,8 m hoch.
Das ist der 213 m
lange Tunnel, der unten in den Hügel hinein zum Aufzug führt (Blick
Richtung Ausgang).
Den restlichen Tag haben wir mit
einem Bummel durch die Stadt und einer "Strandparty" zu viert
bei Sonnenuntergang an einem netten Strand im Süden von Wanganui
verbracht.
Rechts: Das
"Zentrum" von Wanganui, ein nettes kleines neuseeländisches
Stadterl, wie viele andere auch
Links: Wini (mit
Orangensaft), Bernhard und Christian (eh scho wissen) bei unserer
abendlichen Sonnenuntergangs-Strand-Session. Unbedingt zu beachten: Der
von Wini und Bernhard liebevoll konstruierte Windschutz vor dem noch
liebevoller in den Sand gegrabenen und außerordentlich bequemen Strandsofa.
Und somit ist unser
Wanganui-Wochenende äußerst entspannt zu Ende gegangen und wir blicken
gespannt unserer morgigen Fahrt nach Wellington entgegen.