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30. Januar 2005
Ein netter Tag in Wanganui
 
Halli Hallo!

Ich freue mich, Euch erzählen zu können, dass es uns einfach hervorragend geht. Das Wetter ist perfekt und alles funktioniert. Unser Backpackers (für alle die das nicht kennen: so eine Art Jugendherberge mit Mehrbettzimmern, relativ günstig und sehr beliebt in Australien und Neuseeland) ist hervorragend, wir haben zu viert ein Zimmer mit Bad bekommen und es ist alles sehr sauber und familiär.

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir zum Aussichtsturm von Wanganui marschiert. Er befindet sich auf einem Hügel namens "Durie Hill", den man sowohl per pedes, als auch mit dem Aufzug erklimmen kann. Ist man einmal am Hügel, führt eine Treppe den Turm hinauf.
Ich habe ein paar nette Fotos von der Aussicht vom Turm gemacht. Wir hatten eine ganz gute Fernsicht und konnten bis zum Mt. Ruapehu sehen (ca. 100 km), und in die andere Richtung hatten wir einen guten Ausblick auf die Mündung des Wanganui Rivers ins Meer. Aber das fotografieren war gar nicht so einfach, weil die Aussichtsplattform oben am Turm vergittert war. Und als ich dann am Abend meine Fotos durchgesehen habe, hab ich festgestellt, dass die besten Fotos eigentlich die von den anderen Leuten geworden sind, die gerade versuchen, durch das Gitter zu fotografieren.

Oben links: Bernhard, ders mit seinem frisch operierten Knie doppelt so schwer hatte, eine fotografier-taugliche Position zu erklimmen.

Links: Andreas aus Niederösterreich (Nähe Krems). Wir haben ihn gestern Abend in unserem Backpackers kennen gelernt und heute zufällig am Turm getroffen.

Oben rechts: Christian und Andreas

Unten rechts: Christian, Wini und Bernhard nach dem "Turmabstieg"

Aus Rücksicht auf Bernhards vom Turmabstieg schon schmerzendes Knie (und natürlich auch aus Neugierde) haben wir für den Weg hinunter vom Durie Hill den Aufzug genommen, zum humanen Preis von einem Neuseeland-Dollar (ca. 0,60 €) pro Person.
Der Lift wurde am 2. August 1919 eröffnet. Der Liftschacht ist 65,8 m hoch. Das ist der 213 m lange Tunnel, der unten in den Hügel hinein zum Aufzug führt (Blick Richtung Ausgang).
Den restlichen Tag haben wir mit einem Bummel durch die Stadt und einer "Strandparty" zu viert bei Sonnenuntergang an einem netten Strand im Süden von Wanganui verbracht.

 

Rechts: Das "Zentrum" von Wanganui, ein nettes kleines neuseeländisches Stadterl, wie viele andere auch

Links: Wini (mit Orangensaft), Bernhard und Christian (eh scho wissen) bei unserer abendlichen Sonnenuntergangs-Strand-Session. Unbedingt zu beachten: Der von Wini und Bernhard liebevoll konstruierte Windschutz vor dem noch liebevoller in den Sand  gegrabenen und außerordentlich bequemen Strandsofa.
Und somit ist unser Wanganui-Wochenende äußerst entspannt zu Ende gegangen und wir blicken gespannt unserer morgigen Fahrt nach Wellington entgegen.

Fortsetzung folgt!

 

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