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1. Februar 2005
Tag 1 in Wellington
 
Wir grüßen herzlichst aus Neuseelands Hauptstadt!

Die erste Nacht in unserem "charmanten" Backpackers haben wir überstanden, besonders lang war sie allerdings nicht. Um 6.30 hat uns eines der hier relativ häufigen Erdbeben (Stärke 5,4) im wahrsten Sinne des Wortes wachgerüttelt. Wenig beeindruckt sind wir in unseren Betten liegengeblieben (Wini ist nicht mal aufgewacht), haben gewartet bis es vorbei war und haben dann weitergeschlafen. Punkt 8.00 Uhr (eh human, verglichen mit der Heimat) begannen dann ein Paar Bauarbeiter, eine Rohrverlegung direkt vorm Haus mittels Presslufthammer voranzutreiben. Naja - da war halt dann an Weiterschlafen beim besten Willen nicht mehr zu denken.

Um 11.00 Uhr sind wir auf eine von mir gestern aufwendig erschnorrten Schiffsbesichtigungstour auf die "KILO MOANA" gegangen. Die Kilo Moana ist ein amerikanisches Forschungsschiff. Ein netter amerikanischer Offizier namens "Gary" hat uns herumgeführt. Er hat uns hauptsächlich die Forschungslabors, die Quartiere, die
Küche, die Brücke und die Lagerräume gezeigt. Mit diesem Schiff werden hauptsächlich Vermessungen am Meeresgrund durchgeführt, um stetige Veränderungen zu dokumentieren. Vor kurzem haben sie einen Unterwasser-Vulkan erforscht hat er erzählt, alles sehr interessant. In Anbetracht meiner Schiffs-Vergangenheit hat mich dieses Schiff natürlich doppelt interessiert, nämlich nicht nur von der Forschungsseite her, sondern natürlich auch die Navigation, die Quartiere und die Möglichkeiten für die Crew an Bord (auf diesem Schiff würd ich sofort arbeiten!).
Am Nachmittag bin ich gemeinsam mit Christian auf einem netten Stadtwanderweg namens "Southern Walkway" gegangen. Das Wetter war nicht das Beste, aber die Bewegung hat gut getan und die Aussicht war wie fast immer sehr schön. Der Weg führte über einige der in Wellington so zahlreichen Hügel bis zum Meer, wo man dann noch einige Kilometer an der Küste entlangspaziert. Dort haben wir ein paar interessante Häuser (bzw. Wohnmöglichkeiten) gesehen - das wollten wir Euch auf keinen Fall vorenthalten:
Oben links: für die Bequemeren: eine leicht abgerundete Konstruktion. Abgesehen von den Stufen führt auch noch ein Aufzug (Kabine steht gerade oben!) zum Haus.

Oben rechts: Für die in irgendeinem Märchen hängen gebliebenen (Rapunzel, lass dein Haar herunter?)

Links: die mit Sicherheit preisgünstigste und uns auch sympathischste Variante

Den Abend haben wir in einem netten Lokal im Stadtzentrum verbracht, bei Bier und Live-Musik (Jazz, versteht sich!).

Viele liebe Grüße!

 

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