| Hallo aus der großen Stadt!
Die letzte Nacht haben wir in einem
Backpackers in Te Anau verbracht. Nach Frühstück und auschecken sind
wir losgefahren, in die südlichste Stadt der Südinsel, namens
Invercargill. Für die Fahrt dorthin haben wir eine längere Strecke
gewählt, die vorbei an jeder Menge sehenswerter Orte führt. Die
Straße heißt Southern Scenic Route. Sie beginnt in Te Anau und
führt durch Invercargill und durch ein Gebiet namens "The Catlins"
bis in ein kleines Städtchen namens Balclutha, wo sie wieder mit der
"Hauptstraße", dem sogenannten Highway 1, zusammentrifft. Die
Southern Scenic Route ist insgesamt 362 km lang und nicht besonders
stark frequentiert. 22 km davon sind nicht einmal asphaltiert.
Als erstes haben wir in einem kleinen Ort
namens Tuatapere angehalten. Abgesehen von einem recht netten Museum
("Bushman's Museum") gibt's dort auch einen kleinen Rundgang
durch einen kleinen Wald mit über 1.000 Jahre alten Bäumen, den
sogenannten "totara trees". Während unseres Spaziergangs hat's
leider zu regnen begonnen und die mächtigen Bäume waren auch nicht so
leicht zu fotografieren, darum gibt's hier leider kein Foto.
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Am Nachmittag sind wir im überraschend großen
Invercargill eingetroffen. Christian, der gefahren ist, musste (von einem
Polizisten, der uns angehalten hat) unfreiwillig eine Belehrung über das
Befahren von mehrspurigen Kreisverkehren in Neuseeland über sich ergehen
lassen. Die angedrohte Strafe von NZ$ 200,-- mussten wir glücklicherweise
nicht bezahlen.
Von dem Bullen ganz aus dem Konzept gebracht
haben wir dann die Zündung nicht ordentlich abgedreht (das Schloss ist
schon ein bissi ausgeleiert), worauf uns prompt die Batterie leer geworden
ist. Die Gastgeber von unserem erwähnenswert netten Backpackers namens
"The Kackling Kea" haben uns mit einer Starthilfe aus der
Patsche geholfen.
Zwecks Batterie-Aufladen sind wir am Abend
noch ein bisschen weiter südlich gefahren, in einen Ort namens Bluff. Von
dort aus gehen die Fähren zu einer kleinen, noch weiter südlich
liegenden Insel namens Steward Island weg. Ursprünglich wollten wir auch
für 2 oder 3 Tage auf diese Insel, doch der schlechte Wetterbericht hat
uns umgestimmt. Wir wollten in Bluff etwas trinken und dann wieder
zurückfahren, mussten aber leider feststellen, dass es in Bluff nichts
Erwähnenswertes gibt, abgesehen von einem Dorfwirtshaus. Also sind wir
ohne Stopp wieder zurück gefahren. Die Batterie war wieder aufgeladen,
aber zur Abwechslung eines der Abblendlichter ausgefallen. Aber: MORGEN
IST AUCH NOCH EIN TAG! Und nach diesem Motto haben wir uns nach einem
Abendbierchen in Invercargill in unser Bettchen verzogen und das
Austauschen des Abblendlichts auf morgen verschoben.
In diesem Sinne - bis morgen dann!
Isabelle
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