voriger Eintrag

last record

zurück zum Tagebuch

back to the diary

nächster Eintrag

next record

 
21. März 2005
The Great Ocean Road
 
Hallo!

Nachdem wir heute Vormittag gegen 10.00 Uhr von unserem Campingplatz abgefahren sind, sind wir weiter entlang der Great Ocean Road Richtung Nordwesten gefahren.

Wir haben einige, von Reiseführer und Infobroschüren vorgeschlagene Zwischenstopps gemacht. Zusammenfassend kann man sagen, dass es einfach sehr viele tolle Felsformationen entlang dieser Straße gibt. Abgesehen von der durch Wetter und Meeresbrandung entstandenen, immer wieder faszinierenden Form und Anordnung der Felsen ändert sich aber nicht wirklich etwas, das Material aus dem sie bestehen (in Schichten gelagerter Kalkstein) bleibt immer das gleiche. Hier ein paar Eindrücke:

Oben links: "The Grotto" - aus dem Felsen herausgespült und teilweise abgebrökelt

Oben rechts: Über Stiegen kann man dort hinuntergehen und sich das Ganze aus der Nähe ansehen

Links: Caro und Catherine schwerst angefressen, weil ihnen ein paar Australier mit ihrer Anwesenheit ein gutes Fotomotiv verstellt haben und sich trotz klatschen und schimpfen nicht wegbewegt haben

rechts: Petersborough Bay. Auch recht nett. Und mehr Platz zum Fotografieren. 

links: "Bay of Islands". wie gesagt: schön, aber im Endeffekt auch nicht wirklich anders, als all die anderen Plätze

Den Nachmittag haben wir dann in der einzigen Stadt von ernstzunehmender Größe in der Umgebung verbracht. Sie hat den schwer zu behaltenden Namen Warrnambool. Ich war aber doch positiv überrascht von dieser Stadt, sie ist sauber, freundlich und hat praktisch alles zu bieten, was man so nach ein paar Tagen in der Einöde  braucht. 

Gegen 17.00 Uhr nachmittags sind wir Richtung Norden weitergefahren, ca. 180 km bis zum Beginn des Grampions Nationalpark. Dort sind wir dann wieder zu einem Picknick-Camping-Platz gefahren. Plumpsklo und nur kaltes Wasser, keine Frage. Aber in weiser Vorrausicht hab ich in der Früh am Campingplatz geduscht - das war mir genug. Abgesehen von einigen anderen Leuten, die gecampt haben, hatten wir recht nette Gesellschaft:

1. Wallabies

Heute hab ich wieder was interessantes gelernt: auch Känguru rote Augen bei Blitzlicht. Habs dann noch ohne probiert (rechts), das hat besser funktioniert. Ich fand aber das Rotaugen-Foto so lustig, dass ichs Euch nicht vorenthalten wollte...

2. Kookaburras

Der australische Kookaburra oder "Laughing Jackass" ist einer der bekanntesten australischen Vögel. Sie sind relativ groß und gehören zur Familie der Eisvögel. Ihren Spitznamen haben sie, weil sie normalerweise Ihren Tag mit Rufen beginnen, die sich für uns wie schallendes Gelächter anhören. Sie haben 2 bis 3 Junge im Jahr und sind über ganz Australien verstreut zu finden.

Obwohl sie uns am nächsten Tag gegen 7.00 Uhr so lautstark aus dem Schlaf gelacht haben und daher (das ist zumindest meine Schlussfolgerung) nicht besonders weit von uns entfernt gewesen sein können, wollte mir einfach keiner vor die Kamera hüpfen. Darum Notprogramm: Postkarte gekauft und die fotografiert. Das Ergebnis seht Ihr links.
Viele liebe Grüße aus der Natur (viiiieeeeeellll besser)!

Isabelle

 

voriger Eintrag

last record

zurück zum Tagebuch

back to the diary

nächster Eintrag

next record