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22. März 2005
The Grampions National Park
 
Hallo aus einem schönen australischen Nationalpark!

Heute früh sind wir gegen 9.30 Uhr von dem Campingplatz im Süden der Grampions abgefahren und ca. 30 Minuten später in Halls Gap, der größten "Stadt" in den Grampions mit ca. 300 Einwohnern eingetroffen.

Nachdem wir uns Karten und Informationen besorgt und selbige bei einem guten Kaffee studiert haben, sind wir kurz nach 13.00 Uhr auf eine kleine Wanderung auf den Mt. Rosea gegangen. 

Er ist mit 1.009 m der zweithöchste Berg im Grampions National Park und Caro, Katherine und ich hatten einen sehr netten und angenehmen Spaziergang da hinauf. Bei dieser Höhe darf man natürlich nicht allzu viel erwarten, aber die Aussicht war recht nett da oben (siehe Foto rechts).
Ich Hirni hab meine Kontaktlinsen in Neuseeland vergessen und in Australien ist es nicht so einfach, welche zu kriegen. Darum war Chris so nett und hat mir welche nach Halls Gap geschickt. Und wir warten jetzt ab, bis die kommen, morgen oder übermorgen früh sollte es soweit sein. Um die Wartezeit zu versüßen hab ich mich für die nächsten ein oder zwei Nächte in einem netten Backpackers namens "Ned's Beds" einquartiert - Luxus und so - frage nicht. Wen es interessiert, hier der Link: www.grampiansbackpackers.com.au. Ich habe dort ein sehr nettes slowenisches Pärchen namens Petra und Sebastian kennen gelernt.

Gemeinsam mit den beiden bin ich zur Eröffnung des Grampions Petanque Clubs gegangen. Also: Petanque ist ein Spiel. Dabei wird zuerst ein kleiner, färbiger Ball in die Mitte des Spielfelds geworfen (es muss mindestens 10 m von den Spielern entfernt sein). Es gibt zwei Teams mit je 3 Leuten, die wiederum je 2 Kugeln haben. Das Team, das die meisten Kugeln am nähesten zum Kleinen färbigen Ball wirft, hat gewonnen. Das Spiel scheint (auch in Europa) relativ weit verbreitet und bekannt zu sein, nur wir drei haben's halt noch nie gesehen.

Rechts: das nagelneue Spielfeld in der Abenddämmerung. Ein Spiel ist in vollem Gange. Ganz links am Foto könnt ihr Ian, Blanche und Linda, die Inhaber des Ned's Beds-Backpackers sehen. Sie haben das eine Team gestellt, die drei gleich neben ihnen das andere. Wie man unschwer erkennen kann, sind die Leute, die dieses Spiel spielen, eher von der gemütlichen Sorte

Wir mussten das natürlich gleich ausprobieren und haben zu dritt ein Team gebildet. Auch Gegner hatten wir schnell gefunden. Die drei sehr netten und lustigen Einheimischen haben uns mit Kugeln und den notwendigen Erklärungen versorgt. Wir haben uns wacker geschlagen, 3 : 1 ging's aus. Da Petanque nicht wirklich die Touristenattraktion schlechthin ist, waren wir drei die einzigen Nicht-Australier dort. Und das macht halt dann den kleinen Unterschied...

Morgen möchte ich mit Katherine noch auf eine kleinere Wanderung gehen, natürlich gibt's danach wieder Infos und Fotos.

Viele liebe Grüße!

Isabelle

 

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