| 24. März 2005 | ||
| Noch immer in den Grampians | ||
| Ein fröhliches Hallo an alle!
Heute war ein richtig netter Tag, der in meinem Australien-Ranking ganz oben liegt. Nicht nur, dass es gute Nachrichten aus der Heimat gibt (alles zu gegebener Zeit), die meine Stimmung hoben. Es war auch ansonsten ein schöner Tag, an dem einfach alles funktioniert hat. Gestern Abend ist ein Bus mit einer Reisegruppe von 20 Leuten gekommen, die alle hier in meinem Backpackers namens "Ned's Beds" gegessen und geschlafen haben. Heute früh beim Frühstück haben sie noch einmal ordentlich in der Küche gewütet, bevor sie gegen 8.30 Uhr weitergefahren sind. Danach sind leider auch die beiden netten Slowenen Petra und Sebastian abgereist. Gegen 9.30 Uhr sind die beiden Gastgeber Ian und Blanche gekommen und haben das Ausmaß der Verwüstung mit leicht verzweifelter Miene begutachtet. Und weil ich sowieso auf meine Linsen warten musste, hab ich ihnen angeboten, die Küche sauberzumachen, als Gegenleistung für eine Gratis-Übernachtung nächste Nacht. Sie haben sich gegenseitig angeschaut, ca. 3,5 Sekunden nachgedacht und dann zugestimmt. Also hab ich bis 12.00 Uhr die Küche auf Hochglanz gebracht und bin danach ins Information-Center gegangen, um mich nach der heutigen Post zu erkundigen. Und siehe da: BINGO! Ich hab meine Linsen und sozusagen wieder den vollen Durchblick! Hoch erfreut und entspannt, weil alles so gut funktioniert, bin ich am Nachmittag wieder auf einen Berg im Grampians National Park namens "Boronia Peak" marschiert. Der Marsch war ursprünglich ein bisschen kurz, darum hab ich ihn mit ein paar anderen Wegerln kombiniert und bin so wieder auf einen angenehmen Spaziergang von ca. 13 km gekommen. |
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| Am Abend ist wieder eine Gruppe
mit 13 Personen hier im "Ned's Beds" angekommen. Ein paar von
denen fahren morgen Mittag nach Adelaide. Ian hat mir eine
Mitfahrgelegenheit um AUS $ 45,- besorgt, billiger wär's mit Caro und
Catherine auch nicht gegangen.
Blanche hat für die Gruppe Abendessen gekocht, da ist für mich auch was abgefallen. Und Frühstück ist sowieso beim Zimmer inkludiert. Also lebe ich momentan auch sehr kostengünstig, was mir im Augenblick auch nicht wirklich ungelegen kommt. Und als Draufgabe zu diesem ohnehin schon fast perfekten Tag hab ich am Abend noch einen Anruf aus der Heimat bekommen. Robert, guter Bekannter und ehemaliger Kollege beim "Berner", hatte keine Ahnung von meinen Reisen und wollte mal hören, was sich so tut bei mir. Und somit hat mein Tagebuch (hat er zumindest gesagt) wieder einen Leser mehr. Wie immer war es ganz toll, mit jemandem von daheim zu plaudern. So nett die Leute aus aller Welt auch sind, die ich hier täglich kennen lerne, das Heimatgefühl können sie mir halt nicht geben. Abschließend schicke ich Euch einen breiten, zufriedenen Grinser! Isi |