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7. März 2005
Ein ganz normaler Tag...
 
Hallo!

Heute war einer der wenigen Tage, an dem ich nicht wirklich was unternommen habe. Am Vormittag nach dem Frühstück hat mich ein Farmer angerufen, den ich angeschrieben habe. Er braucht Hilfe bis zum 12. März, dem Tag meines Abflugs nach Melbourne. Also hab ich mit ihm vereinbart, morgen Nachmittag zu ihm zu fahren und die restliche Woche mit ihm und seiner Familie zu verbringen. Er ist in der Nähe von Akaroa zu Hause, was wiederum ca. 80 km südlich von Christchurch liegt, auf einer Halbinsel, die sich Banks Peninsula nennt. Eigentlich weiß ich nicht viel über diese Farm, außer, dass es eine Schaf- und Rinderfarm ist. Was ich dort tun werde, weiß ich auch noch nicht, aber der Farmer, Bob Masefield, hat am Telefon sehr nett und freundlich geklungen und wenn's mir nicht gefällt, kann ich mich ja wieder verziehen (schon schön, ein Auto zu haben...).

Gemeinsam mit meinem netten, schweizerischen Zimmerkollegen Joe (er ist mit dem Rad durch ganz Neuseeland gefahren!) bin ich am späten Vormittag in die Stadt gegangen, um ein paar organisatorische Dinge zu erledigen. Und so waren wir auf der Post, im Internetcafe, beim Sony (wenn alles klappt, wird mein Notebook morgen um 512 MB upgegradet!), Einkaufen und zwischendurch (ein paar Gaumenfreuden will man sich ja auch gönnen) im Kaffeehaus, asiatisch Essen und dann noch auf ein Eis. Einen ca. 30-minütigen Blitzbesuch (weil wir grad vorbeigegangen sind) haben wir noch im neuen Art-Center gemacht und dabei schnell festgestellt, dass man da drin problemlos einen ganzen Tag verbringen kann. Nur Joe fliegt morgen nach Australien und ich bin ab morgen auf der Farm - somit mussten wir auf das neue Art-Center leider verzichten.

Rechts: Am Abend hab ich Joe seine Neuseelandfotos auf CD gebrannt.  Das eine hier hab ich ihm einfach ohne sein Wissen weggestohlen, damit ihr auch seht, mit wem ich mich so den ganzen Tag herumgetrieben hab - sorry Joe!

 

Und plötzlich war der ereignislose und trotzdem sehr nette Tag auch schon wieder vorbei.

Für morgen steht doch einiges am Programm: in der Früh chauffiere ich meinen anderen Zimmerkollegen Jerry zum Flughafen und darf sozusagen als Gegenleistung dafür mit ihm einen kleinen Rundflug über Christchurch und Akaroa machen. Danach, gegen 12.00 Uhr geh ich mit dem Labtop zum Sony und krieg dort hoffentlich dieses Memory-Update-Ding eingebaut. Und so um 13.00 Uhr führ ich dann Joe zum Flughafen, der am Nachmittag nach Sydney fliegt. Von dort aus fahr ich dann gleich weiter nach Akaroa auf die Farm. Chris, ein netter Australier, der in meinem Backpackers arbeitet, wird gegen Spritbeteiligung mitkommen, er hat fast den gleichen Weg wie ich. Ich nehme also mal an, dass der morgige Eintrag bei weitem länger und spannender zu lesen sein wird! In diesem Sinne schicke ich viele liebe Grüße.

Isi

  

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