| 10. April 2005 | |
| Ausflug nach Akaroa | |
| Hallo!
Nach einer weiteren Brotbackrunde mit Chris (Vollendung der gestern begonnenen Kunstwerke) hab ich heute Rie und ihre Mutter abgeholt, um mit ihnen nach Akaroa zu fahren. Das hört sich jetzt ganz einfach an, hat sich aber dann doch als ziemliche Herausforderung entpuppt. Denn was ich im Vorhinein nicht gewusst hatte: Ries Mama wird schlecht beim Autofahren. Und die Straße nach Akaroa besteht sozusagen nur aus Kurven. Und so sind wir halt so ungefähr alle 15 Minuten stehengeblieben und ... naja - Ihr wißt schon... Die Fahrt, die normalerweise so ca. 90 Minuten dauert, hat auf diese Art so ca. 2,5 Stunden in Anspruch genommen. Spät aber doch sind wir dann kurz nach Mittag in Akaroa angekommen, wo die beiden eine Schiffsfahrt gebucht haben. In der Bucht, in der Akaroa liegt, gibt es relativ viele Delphine, darum werden diese sogenannten "Dolphin-Watch-Cruises" angeboten, wo man mit Booten raus aufs Meer gekarrt wird, wo man dann so für ein oder 2 Stunden (im Regelfall erfolgreich) versuchen kann, Delphine zu erspähen. |
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| Ich kenn das mit dem Schiff schon (von früher mein ich), und das mit den Delphinen auch. Darum hab ich mir die Schiffs-Geschichte erspart und hab mich in Akaroa nach einem kleinen Spaziergang auf ein Bankerl gepflanzt und die schöne Aussicht aufs Meer genossen (rechts). Und im Nachhinein war ich darüber ziemlich froh, muss ich sagen. | ![]() |
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Dann als Rie und ihre Mama zurückkamen vom Bootsausflug, haben beide nicht besonders glücklich dreingeschaut. Rie hat mir in ihrem (für mich) witzigen Japaner-Englisch erklärt, dass sie schön langsam ziemlich angefressen auf ihre Mama ist. Und die Mama (die kein Wort Englisch kann) ist immer weißer und weißer geworden. Es hat sich herausgestellt (für mich nicht besonders überraschend), dass Mamas Magen auf die Bootsfahrt ähnlich reagiert hat, wie auf die kurvige Autofahrt. Und Rie natürlich im Erdboden versunken. Ich habs nicht so schlimm gefunden, aber ihr wißts ja eh Japaner und höflich und zuvorkommend und immer gschamig und so, frage nicht. Arme Mama... Nachdem wir in Akaroa noch ein Kaffeetscherl getrunken haben (die Mama nicht, die war noch flau...) haben wir uns zurück in Richtung Auto begeben und sind noch auf einen Kurzbesuch in die Goughs Bay zu der Farm gefahren, wo ich im März (9. März, 10. März, 11. März) ein paar Tage lang war. Ich hab mit den Farmern, Bob und Marilyn Masefield, ausgemacht, dass ich nächste Woche (von 14. bis 21. April) für eine Woche zu ihnen komm, um ihnen eine Webseite zu entwerfen. Natürlich eine Wahnsinnsgeschichte für mich, keine Frage. Freu mich schon sehr auf diese Erfahrung.
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Einem wunderschönen Sonnenuntergang entgegen sind wir dann von der Goughs Bay wieder zurück in Richtung Christchurch gefahren. |
Die Mama (links) war zwar noch immer ein bissi bleich, aber langsam am Wege der Besserung...
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| Der Rückweg war dann
überraschend einfach. Denn Ries Mama ist uns auf der Rückbank
eingeschlafen. Und so sind wir ohne Zwischenstopp zurück nach
Christchurch gefahren, wo ich gegen 20.00 Uhr abends die beiden wieder
in ihrer privaten Unterkunft abgesetzt hab.
Spannender Tag, im Nachhinein betrachtet...
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