| 9. April 2005 |
| Montana Christchurch International Jazz Festival |
| Ein beschwingtes Hallo!
Der heutige Tag war ziemlich ausgefüllt. Schon um 8.10 Uhr in der Früh hab ich meine japanische Freundin Rie (siehe 16. Nov., 8. Dez. und andere) und ihre Mutter vom Flughafen abgeholt. Die Mama ist nur 10 Tage da, darum japanisches Schnellprogramm: 4 Tage Auckland, 2 Tage Christchurch, 3 Tage nach Australien (Sydney), wieder 1 Tag Christchurch und dann wieder heim nach Tokio. Und das natürlich alles mit dem Flieger, keine Frage. Damit verglichen fühl ich mich wie ein Zeitlupentourist... Morgen werde ich mit den beiden gemeinsam nach Akaroa fahren, wo sie eine Delphin-Schiffsfahrt gebucht haben. Akaroa liegt auf der Banks Peninsula, ganz in der Nähe von Bob Masefields Farm (9. März, 10. März, 11. März), darum werd ich das wohl gleich für einen Kurzbesuch bei Bob und Marilyn in der Goughs Bay nutzen. Nachdem ich also Rie und ihre Mutter bei ihrer privaten Unterkunft abgesetzt habe, hab ich ein paar Stunden meiner Wäsche und dem Zusammenräumen meiner 7 Sachen gewidmet, das ist nach einer Wanderung immer eine große Herausforderung. Danach hab ich mich zur sogenannten Jazz Alley in der High Street begeben. Von 30. März bis 10. April findet das jährliche "Montana Christchurch International Jazz Festival" statt. Im Zuge dessen gab es heute Nachmittag eben jene Jazz Alley, d. h. stündliche Auftritte von insgesamt 20 verschiedenen Jazzbands auf 3 Bühnen, zwischendurch Modeschauen und natürlich Futter und Getränke ohne Ende. Meine musikalischen Favoriten:
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| Garden City Big Band | G & T Trio | George Washingmashine |
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Ich muss sagen ich bin nicht so ein großer Big Band-Freund. Aber die Garden City Big Band hat ihre Sache ziemlich gut gemacht. Auf der "Bühne" vor dem High Street Cafe hat eine fantastische Truppe namens G & T Trio aufgejodelt. Sehr ruhiger, entspannter Jazz von 3 Herren dargebracht (1 x Keyboard, 1 x Sax, 1 x Bass und alle 3 Gesang). Und dann hab ich noch einen ultra-coolen Australier mit Violine erwischt. Seine Band (Schlagzeug, Bass und Keyboard) ist ihm um nichts nachgestanden. Das einzige, was vielleicht noch ein kleines bisschen cooler war: sein Name. Der Herr nennt sich "George Washingmashine". Im Laufe des Nachmittags hab ich mich auch kurz mit Rika getroffen, meine andere japanische Freundin (heute sozusagen ein bissi Japaner-Tag). Sie hat zum ersten Mal in ihrem Leben Jazz gehört. Und es hat ihr richtig gut gefallen! Für einen Abendtee, Kleidungswechsel und einer kleinen Brotbackrunde mit Chris (für morgen früh) bin ich abends zurück ins Vagabond Backpackers. Danach bin ich mit Steve (neuseeländischer Bekannter, siehe 3. März) noch auf ein Glaserl Wein ins sogenannte Belgian Beef Cafe Torenhof gegangen. Recht nettes Lokal und - blede Gschicht - George Washingmashine hat gleich noch einen Gig dort gehabt (wirklich ein cooler Typ, denn das war noch immer nicht sein letzter heute). Für mich war's aber dann so gegen Mitternacht genug - noch immer ein bissi erledigt vom Wandern und dem frühen Aufstehen heute. Viele liebe Grüße! Isi |
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