letzter Eintrag

zurück zum Tagebuch

back to the diary

nächster Eintrag

 
3. November 2004
Hallo von Isi aus Ohakune!
Hallo liebe Freunde!

Zuerst mal: vielen herzlichen Dank für die vielen lieben Antworten auf mein erstes Urlaubs-Mail!

Was es über den Montag so zu erzählen gibt:

Am Montag bin ich nach Wellington (Hauptstadt von Neuseeland) weiter geflogen. Ich habe vorab (E-Mail + Internet) ein Auto angemietet und mit der Mietwagenfirma vereinbart, dass sie mich vom Flughafen abholen. Der Flug war toll, das mit dem Abholen hat aber dann leider nicht wirklich funktioniert. Mit 2-stündiger Verspätung hatte ich dann um 17.00 Uhr "mein" Auto und hab mich auf den Weg zu meiner momentanen Wohn- und Arbeitsstätte gemacht.

 

Ich muss schon sagen... Das mit dem Links-Fahren ist eine echte Herausforderung für mich. Ehrlich gesagt habe ich nicht erwartet, dass ich mich derart schwer daran gewöhnen würde. Nicht nur, dass man auf der anderen Seite fährt, da spielen noch so viele andere, Isi-verwirrende Dinge mit:

Mein Mietwagen, ein Nissan

  • Das Steuer ist rechts. Das das Auto rechts von mir schon aus ist, damit könnt ich ja leben, aber die Tatsache, dass links von mir plötzlich so viel Auto über ist, die ist wirklich verwirrend.
  • Wie es halt so ist, wenn man wo zum ersten Mal unterwegs ist: manchmal stellt man in letzter Sekunde fest, dass man abbiegen muss. Jedes Mal schalt ich dabei den Scheibenwischer an, weil der Blinker ist ja auf der anderen Seite.
  • Der gute alte Kreisverkehr: natürlich auch in die andere Richtung...
  • An Kreuzungen: man vermutet den nähesten Querverkehr von links und will instinktiv links-rechts-links schauen. Nix da: rechts-links-rechts ist jetzt angesagt (damit hab ich sogar als Fußgänger meine Problemchen).
  • Abbiegen: von wo kommt jetzt der Gegenverkehr - und welche kosmische Kraft zieht mich jetzt schon wieder auf die rechte Seite der Strasse?
  • usw. usw.
Die Mietwagenfirma scheint mit diesen Problemchen bestens vertraut zu sein, denn gleich unter dem Tacho klebt ein leuchtend-gelber Aufkleber mit den Worten: "KEEP LEFT!". Nützt natürlich null (theoretisch wärs mir ja klar...). Ich hoffe, in ein paar Tagen hab ich mich daran gewöhnt...

Montag Abend bin ich also dann - trotz aller Verwirrungen - etwas müde hier in Ohakune eingetroffen und wurde sehr nett von Gastgebern und "Kollegen" empfangen. Was ich hier so mache, erzähl ich Euch das nächste Mal.

Nur vorab folgendes: abgesehen von meiner durch den Bush-Sieg im Moment etwas getrübten Stimmung gehts mir hervorragend.

Ich schicke Euch viele liebe Grüsse und melde mich bald wieder.
Isabelle

 

 

letzter Eintrag

zurück zum Tagebuch

back to the diary

nächster Eintrag