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24. Dezember 2004
Weihnachten daheim
  
Frohe Weihnachten!

Als Nicht-Katholik ist mir Weihnachten eigentlich relativ wurscht. Dieses Jahr hatte ich sogar das Glück, dass der Weihnachts-Werbewahnsinn und der in der Vorweihnachtszeit um sich greifende Einkaufsstress ziemlich spurlos an mir vorübergegangen sind. In Neuseeland haben sie sowieso nicht so viel Wind darum gemacht. Und seit meiner (vorübergehenden) Rückkehr habe ich meine Zeit halt auch eher mit Leuten verbracht, die froh sind, einmal ein paar Stunden nichts von Weihnachten zu sehen oder zu hören. 

 

Früh genug, nämlich heute Nachmittag, habe ich mich dann doch mit Weihnachten konfrontiert. 

Ich habe nämlich meine Omi besucht. Das hätte ich wohl auch getan, wenn nicht Weihnachten wäre. Aber: wenn nicht Weihnachten wäre, hätte sie mich wohl eher im Schlafrock, als im Festgewand empfangen. 

Rechts: Einer der drei wichtigsten Menschen in meinem Leben: meine Omi

 

Den Abend hab ich bei meiner Freundin Caro verbracht, gemeinsam mit ihren Eltern, ihrem Freund Kai und ihrer Nachbarin Helga. Auch dort war sehr zu meiner Freude keine Zwangs-Weihnachtsstimmung zu spüren. Keine Geschenke, keine Weihnachtslieder, keine Gebete. Aber Party. Und Spaß. Und das mit dem leiblichen Wohl. Hätte ungefähr für 50 Leute gereicht. Das Fleisch für 51, weil das hab ich ausgelassen.

 

Wie in alten Zeiten - Papa singt, Caro tanzt

Sogar die immer-leidende Nachbarin ist nach ein paar Achterln aufgetaut

Caro und ihr super-netter Freund Kai aus Deutschland Die Nachbarin Helga und rechts Caros Mama
 

Und so hatte ich einen entspannten und gleichzeitig lustigen "heiligen" Abend. Mit Caro wohl der letzte dieser Art - in wenigen Tagen wird sie zu Ihrem Freund Kai nach Deutschland ziehen.

Und ich freu mich schon wieder auf meine Rückreise nach Neuseeland. Sozusagen Aufbruch - egal wo ich hinseh.

 

Frohe Weihnachten!

Isi

 

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